13. Juli 2018

Was wir alle von Kea lernen können

Eine junge Aktivistin befreit eigenhändig Strände von Müll und fasziniert alle. Woran liegt das?

SRHBlogbeitraegeKeaTitelKopieKopie.jpg

„Tour de Meeresmüll“ heißt die Aktion von Kea, 19 Jahre alt, aktiv beim BUND. Mit dem Rad tourte sie von Rostock bis Bremen und sammelte unterwegs Müll an zahlreichen Stränden. So wollte sie allen zeigen, wie viel Plastik und anderer Unrat täglich angeschwemmt wird. Halt machte sie auch am „Alten Schweden“, dem großen Stein am Elbstrand. Die Resonanz war groß, einige Medien berichteten. Dass Kea damit alle so beeindruckt, sagt auch etwas über uns alle aus.

 

Anpacken, nicht abwarten

Aufstehen und sich einsetzen für Sauberkeit, anstatt andere machen zu lassen: Mit dieser inneren Einstellung und Handlungsbereitschaft, die Kea vorlebt, sympathisieren die Menschen. Und viele tun es ihr gleich! Denken wir nur an „Hamburg räumt auf“, die stadtweite Aufräumaktion, an der 72.000 Menschen teilnahmen. Oder an die vielen Sauberkeitsinitiativen, die sich in ihrer Gegend dafür einsetzen, dass weniger gemüllt wird.

Ungesund, umweltschädlich und zudem verboten - Den Einweggrill wollen wir nicht mehr sehen!

 

Wir sehen: Hamburg will es sauber!

Man muss sich nicht aufs Rad setzen und von Rostock bis Bremen fahren, um etwas für Sauberkeit zu tun. Tatsächlich können wir durch unser alltägliches Verhalten viel mehr bewegen als durch eine große Einmalaktion: Konsequent den Müll richtig trennen (Mehr Infos hier), die kleinen Abfälle unterwegs in die vielen roten Papierkörbe werfen, Mehrweg statt Einweg nutzen, nach dem Grillen an Alster, Elbe und im Park den Grillmüll in den großen Sammelgefäßen entsorgen. Klingt nach Kleinigkeiten, aber stellt euch mal vor, jeder von uns würde das ab morgen konsequent tun. Dann wäre Hamburg wirklich die schönste und lebensfrohste Stadt der Welt.

 

Du hast keine Lust auf eine zugemüllte Elbe? Dann schau mal hier! Und wenn du ein Zeichen setzen willst für ein sauberes Hamburg, dann mach mit bei unserem Sauberkeitsabkommen. Jede Stimme zählt.

Fotos wurden zur Verfügung gestellt von: BUND Hamburg. Besten Dank.