17. August 2018

Love Party. Hate Plastic.

Hamburgs Nachtleben ist legendär, wäre aber noch legendärer ohne den ganzen Müll durch Plastikstrohhalme, oder?

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In den Clubs und Bars unserer Stadt sind Plastikstrohhalme Standard. Quasi automatisch landen sie mit im Glas. Nach einmaliger Nutzung kommen sie in den Müll. Muss das sein? Längst gibt es umweltfreundliche Alternativen oder man lässt die Dinger einfach weg. Unsere Botschafter Jannes und seine Crew vom Spendenverein Clubkinder e.V. wollen gemeinsam mit der Green Music Initiative Schluss machen mit dem Plastikwahn. Hamburg wird enthalmt!

 

#fckstraws

So lautet der klangvolle Name der Anti-Plastik-Initiative, die von Lemonaid und BUDNI unterstützt wird. Ab September gehen Ehrenamtliche in Kneipen, Bars und Clubs, um dort für die negativen Folgen der Plastikhalmflut zu sensibilisieren und für Alternativen zu werben. Ganz vorn stehen dabei Mehrweghalme, die aus Glas oder Edelstahl gefertigt werden. Ungeeignet sind Halme aus Bioplastik. Die sind zwar biologisch abbaubar, allerdings dauert der Abbauprozess von Bioplastikprodukten zu lange für große Kompostieranlagen. Sie gehören in die schwarze Restmülltonne und werden daher verbrannt.

Das Ziel der Initiative: Bis zum Reeperbahn Festival sollen 100 Kneipen, Bars und Clubs mitmachen. Bereits heute verzichten etwa das Moondoo, Hausverbot, die Hamburger Botschaft und die Currywurstkette Bobby & Fritz auf Plastikhalme. Ihr wollt ebenfalls aktiv werden? Dann meldet euch beim Team von #fckstraws (info@fckplastic.org) und macht mit. Ende August gibt es einen großen Workshop, bei dem sich alle Helfer zusammen auf den Einsatz vorbereiten. Mehr erfahrt ihr unter www.fckplastic.org.

 

Abfallvermeidung und Umweltschutz sind euch wichtig? Ihr wollt ein Zeichen setzen für eine saubere Stadt? Macht mit bei unserem Sauberkeitsabkommen. Let's keep our city clean!

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Zero Waste Redaktion Blog